70 Jahre Sutterlüty

Seit 1952 ein Händle fürs Ländle

Mit Sinn für das B’sundrige und mit Gespür für die Region: Seit 70 Jahren bringt Sutterlüty die regionale Genusskultur und jene, die sie zu schätzen wissen, zusammen.

Milch, Mehl, Käse, Butter, Brot – was sich liest wie eine ganz alltägliche Einkaufsliste war im Wesentlichen das Sortiment der ersten Sutterlüty Läden. Doch dabei sollte es nicht lange bleiben. Bereits sechs Jahre, nachdem Ulrich Sutterlüty 1952 am elterlichen Hof in Egg mit dem Verkauf von Lebensmitteln aus der Region begonnen hatte, revolutionierte der Unternehmensgründer mit dem ersten Selbstbedienungsladen im Bregenzerwald den täglichen Einkauf. Kurze Zeit und einige Märkte später folgte auch schon das nächste Novum dieser Zeit: die erste Frischfleischabteilung in einem Lebensmittelgeschäft. Mut, Innovationskraft und Unternehmergeist sind nach wie vor der Antrieb des Bregenzerwälder Familienunternehmens. Doch auch den wohl zentralsten Unternehmenswerten bleibt Sutterlüty nach wie vor treu: Regionalität und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Regionalität und partnerschaftliche Zusammenarbeit

„Wir sehen uns in erster Linie als Plattform für Vernetzung und Austausch in der Region“, erklärt Jürgen Sutterlüty, der 1990 ins elterliche Unternehmen mit damals vier Gesellschaftern eingestiegen ist. „Für die Produzenten untereinander und natürlich für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, denen die regionale Genusskultur genauso am Herzen liegt wie uns.“ Enge Zusammenarbeit und Handschlagqualität bilden die Grundlage der oft bereits seit Jahrzehnten andauernden Partnerschaften mit regionalen Produzenten. „Wir setzen auf ein Miteinander auf Augenhöhe statt auf Konzernbedingungen“, betont auch Geschäftsführer Alexander Kappaurer, „bei unseren Lieferanten genauso wie bei unseren Teammitgliedern.“ Denn ohne das rund 700-köpfige Team in den Märkten und im Servicecenter wäre es mit dem b’sundrigen Einkaufserlebnis nicht weit her, das Kundinnen und Kunden in mittlerweile 24 Märkten in ganz Vorarlberg erwartet: Bei Sutterlüty finden Genussmenschen bequem an einem Ort mehr als 3000 regionale und über 1000 Bio-Produkte, genauso wie alles für den täglichen Bedarf. Auf eine b’sundrige Erfolgsgeschichte können dabei die inzwischen mehr als 150 exklusiv in den Ländlemärkten erhältlichen Sutterlüty’s Spezialitäten – als Speerspitzen des regionalen Genusses – zurückblicken: Hinter jedem dieser handwerklich in der Region hergestellten Lebensmittel steht ein Gesicht und eine Geschichte, die Sutterlüty für die Kundinnen und Kunden genieß- und erlebbar macht. Doch nicht nur in der Kommunikation unterstützt Sutterlüty seine Partnerbetriebe. „Von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Verpackung stehen wir unseren Lieferanten wo immer es gefragt ist mit Rat und Tat zur Seite. In 70 Jahren ist einiges an Erfahrung zusammengekommen, die wir gerne weitergeben“, sagt Geschäftsführer Alexander Kappaurer.

Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft

Auch in Zeiten, in denen Globalisierung als Gebot der Stunde galt, blieb Sutterlüty im Kern seinen Wurzeln stets treu. Und mehr als einmal hat sich bestätigt, dass der traditionelle Weg oft der modernste überhaupt ist. Denn was kann nachhaltiger sein, als regionalen und saisonalen Lebensmitteln den Vorzug zu geben? Doch damit ist es beim Weltmeister für regionale Produkte natürlich nicht getan. Schließlich gehört heute weit mehr dazu, Umwelt, Klima und Tierwohl zu schützen und damit auch für die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu sichern. Deshalb tut Sutterlüty in allen diesen Bereichen auch weit mehr, als es die Vorschriften verlangen würden. Als Gründungsmitglied des Klimaneutralit.tsbündnis 2025 (jetzt: turn to zero) ist Sutterlüty seit 2016 zu 100 Prozent klimaneutral. Der Anteil an CO2, den das Unternehmen aus eigener Kraft einsparen kann, wächst dabei stetig, etwa durch den Ausbau der Elektromobilität im Sutterlüty Fuhrpark, durch den Einsatz klimafreundlicher Kühltechnik und den Ausbau von PV-Anlagen auf neuen Märkten. Was nicht eingespart werden kann, wird durch Klimaschutzzertifikate kompensiert, mit deren Erlös Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt unterstützt werden. Doch auch für seine Kundinnen und Kunden macht Sutterlüty, über den Einkauf regionaler Lebensmittel hinaus, Klimaschutz so einfach wie möglich: Mit dem Klimaschutzprojekt „10+1“ können Kundinnen und Kunden die Pflanzung von 10 Bäume in Togo (Westafrika) und einem Baum in Vorarlberg ermöglichen.

Es ist ein Privileg, für alle Menschen in der Region da sein zu können. – Jürgen Sutterlüty

Die Hand reichen, wo unsere Hilfe gebraucht wird

Wer starke Wurzeln hat, kann auch jenen Halt geben, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. Deshalb ist es bei Sutterlüty gelebte Tradition, Hilfsorganisationen wie die Caritas, Tischlein deck’ dich oder das Vorarlberger Kinderdorf, aber auch Sportorganisationen wie Special Olympics Österreich sowie regionale Vereine, Clubs und Veranstaltungen wo immer es geht zu unterstützen. Jürgen Sutterlüty: „Wir sehen es nicht nur als unsere Pflicht, sondern vielmehr als ein Privileg, für alle Menschen in der Region da sein zu können. Denn die eigene Geschichte schreibt niemand alleine.“

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Auch die Sutterlüty Erfolgsgeschichte geht weiter. In vielem ganz anders und doch im Wesentlichen genau so, wie sie begonnen hat: mit dem Vertrauen in starke Partnerschaften, mit dem Mut, neue Wege zu gehen und mit einem Händle fürs Ländle.

Sutterlüty in Zahlen

Gegründet: 1952 von Ulrich Sutterlüty

24 Märkte

700 Mitarbeiterinnen

3.000 regionale Produkte, davon 150 Sutterlüty’s Spezialitäten

Rund 34% Umsatzanteil mit regionalen Lebensmitteln

Arbeitet seit Jänner 2016 zu 100% klimaneutral